Philosoph

Philosoph

Die Philosophie hat mich bei alledem nie verlassen oder anders: Ich bin der Philosophie erhalten geblieben. Da eine Dissertation nie besonders leserfreundlich ist, habe ich danach noch ein lesbares Buch über Ernst Blochs Leben und Werk geschrieben („Der Hintern des Teufels“) und im Laufe der Jahre mehrere Aufsätze zu Einzelaspekten der Blochschen Philosophie. Ich bin Mitglied in der Ernst-Bloch-Gesellschaft und der Ernst-Bloch-Assoziation und Autor von drei Stichwörtern im „Bloch-Wörterbuch“. Insgesamt habe ich mich auf politische Philosophie spezialisiert, sozusagen von Aristoteles bis heute, Hegel, Hegelianismus, Marx und Marxismus. Und damit der Horizont nicht zu eng wird: Eine Einführung in die Philosophie Friedrich Nietzsches habe ich auch geschrieben. Das bleibt nicht ohne Folgen für die journalistische Arbeit: Grundsatzfragen der Demokratie, des Parlamentarismus, Parlamentsgeschichte und Parlamentsrecht gehören zu meinen Schwerpunkten neben der aktuellen Berichterstattung und Kommentierung. Zwei Beispiele: Ein Feature über Niklas Luhmann und eins über Ernst Bloch.

“Ich sehe was, was du nicht siehst”

Ein Feature für Radio Bremen 2.

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“Ich sehe was, was du nicht siehst”

Die Systemtheorie Niklas Luhmanns war Anlass einer großen philosophisch-soziologischen Kontroverse in den 70er Jahren (Luhmann-Habermas-Kontroverse), sie hat bis heute großen Einfluss vor allem auf die zeitgenössische Soziologie. Hier mein Versuch, Luhmanns Ansatz kritisch zu erläutern.

Der Mensch liegt sich auf der Zunge. Ernst Bloch zum 100. Geburtstag

Ein Feature für den Süddeutschen Rundfunk.

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Der Mensch liegt sich auf der Zunge. Ernst Bloch zum 100. Geburtstag

„Der Mensch liegt sich auf der Zunge, er weiß nur noch nicht, wie er schmeckt“ – so illustriert Ernst Bloch seinen Kerngedanken, dass wir das, was wir eigentlich sind, was wir wollen, was wir können, zwar dunkel ahnen, aber noch nicht wirklich wissen. Der Mensch und die Welt in seinen/ihren Möglichkeiten sind noch nicht das geworden, was sie sein könnten.